Die sog. Continuation Bet ist eine Technik, die man schon sehr früh lernt. Oft lernt man sie schon als Anfäger, wenn man im Internet nach ein paar Informationen sucht, um sein Spiel zu verbessern. Dieser Artikel befasst sich mit der Continuation Bet und zeigt Euch ob und wann diese Technik sinnvoll eingesetzt wird.
Die Continuation Bet wird in der Regel immer von dem Spieler durchgeführt, der vor dem Flop als erster erhöht hat. Es muss nicht unbedingt der erste sein, der vor dem Flop erhöht hat, jedoch geht die Continuation Bet immer von einem unsprünglichen Raiser aus.
Wenn die ersten 3 Gemeinschaftskarten, auch Flop genannt, aufgedeckt werden ist nun der Raiser dran, seine Continuation Bet zu machen. Der Sinn dieser Taktik ist es, dass durch den Einsatz auf dem Flop die Hand verdeckt wird und keiner einschätzen kann, was der Spieler für eine Hand hat.
Diese Taktik ist sehr gut in Verbindung mit sog. „Scarecards“. Eine „Scarecard“ ist eine Karte auf dem Board, von der die anderen Respekt bzw. Angst haben. Wenn z.B. ein Spieler ein paar Zehner hat und auf dem Board ein König auftaucht, ist dies eine Scare Card für diesen Spieler, da er von jedem anderen Spieler mit einem König besiegt wird.
Die Continuation Bet sollte jedoch mit Bedacht in seine Strategie mit eingebaut werden. Da sehr viele Anfänger schon früh etwas über die Continuation Bet lernen, ist es oft so dass immer eine Continuation Bet abgefeuert wird. Dadurch ist diese Taktik nicht mehr so wirkungsvoll und man kann schnell mal eine Wette auf dem Flop mitgehen. Die Anfänger machen oft dann auf dem River einen Fehler und checken, da sie ja nur etwas über eine Continuation Bet gelesen haben.
